BUND-Ortsgruppe Waldshut-Tiengen

Ansprechpartnerin

Hans Jürgen Bannasch, BUND Ortsgruppe Waldshut-Tiengen

Yonca Thurner
Obere Haspelstr. 15,  79761 Waldshut-Tiengen
Tel. 07751 / 9177880

Infos erhalten sie per Email bei: yonca.thurner@gmx.net

oder auf der Homepage der Ortsgruppe

Treffen der Ortsgruppe

Jeden zweiten Donnerstag im Monat, 19 Uhr, BUND Raum im Kornhaus in Waldshut, über der Stadtbücherei.

 

Immer im Einsatz für die Natur

 

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Biotoppflege . Immerhin haben die Waldshut-Tiengener BUNDler zehn Biotop-Flächen in ihrer Obhut. Davon sind 7,5 ha Wiesenflächen, die jedes Jahr gemäht und abgeräumt werden. Im Judenäule und der Wutachmündung finden jährlich Sprinkrautaktionen statt.  Die Ortsgruppe hat einen  Obstbaumlehrpfad angelegt, den sie betreut und weiter ausbaut. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Pflanzen und Pflegen von Obstbaumhochstämmen  auf den Biotopflächen, ein Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. Amphibienschutz auf dem Aarberg, die Betreuung einer Kinder- und einer Jugendgruppe, Teilnahme an einem Interregprojekt gehören ebenfalls zu den Aktionen der Ortsgruppe. Der Gebrauchtfahrradmarkt, die Teilnahme am Tiengener Ernte-Fest, die  Sammlung der Deutschen Umwelthilfe sind  weitere feste Bestandteile des Jahresprogramms. Hinzu kommen mehrere Exkursionen wie die Pilzwanderungen oder Schmetterlingsbestimmung und Zählung im Rahmen der Faltertage.

 

Das Abenteuer "Faltertage" geht weiter: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die "Internationalen Faltertage", an denen bundesweite "Schmetterling-Volkszählungen" initiiert werden. Auch die BUND-Gruppe Waldshut-Tiengen hat in ihrem Biotop im Liederbachtal bei Gaiß wieder Schmetterlinge gezählt: Schwalbenschwanz und Landkärtchen, Tagpfauenauge und kleiner Feuerfalter.

 

Schmetterlinge sind mit ihren variationsreichen Mustern, Farben und Formen ein anschauliches Beispiel für die "Vielfalt des Lebens", die Biodiversität. Doch 80 Prozentder heimischen Tagfalter sind vom Aussterben bedroht.Ursachen sind der Verlust ihrer Lebensräume, Umweltgifte, der Klimawandel und Monokulturen in Land-und Forstwirtschaft. "Das Verschwinden dieser bemerkenswerten Insekten vor unserer Haustür ist beispielhaft für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt", betont Hans-Jürgen Bannasch, Mitarbeiter der BUND-Gruppe Waldshut-Tiengen.

 

Mit der deutschlandweiten Falterzählung will der BUND auf den heimischen Artenschwund aufmerksam machen und die Menschen zum Handeln bewegen. Jeder könne etwas zum Erhalt der Artenvielfalt tun, sagt Bannasch. Wer beim Einkauf auf eine ökologisch verträgliche Herstellung der Produkte achte, könne eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft unterstützen. Wer einen eigenen Garten habe, könne durch Verzicht auf Pestizide und durch geeignete Bepflanzungen zur Artenvielfalt beitragen. "Zu den Falterzählungen sind also alle aufgerufen - ob alt oder jung, groß oder klein, allein oder in der Gruppe", sagt der Vorsitzende der Waldshut-Tiengener Ortsgruppe.

 

Die jährliche Zählung soll Aufschluss darüber geben, welche Arten es überhaupt noch in welcher Häufigkeit gibt, wo sie auftreten, wo sie bereits verschwunden sind. Die Beobachtungen fließen in internationale Untersuchungen über die Verbreitung von Schmetterlingen ein und sind somit Bestandteil eines europaweiten Netzes zum Schmetterlingsschutz. Die Ergebnisse der Zählungen werden im Internet unter www.bund.net veröffentlicht. An den Falterzählungen in den Vorjahren haben sich bundesweit Tausende Schmetterlingsfreunde beteiligt.



Erfahren sie mehr über die Arbeit des BUND in der Region Hochrhein.

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