BUND-Ortsgruppe Schopfheim

Ansprechpartner

Klaus Böttger, BUND Ortsgruppe Schopfheim

Klaus Böttger
Himmelreich 27, 79650 Schopfheim
Tel. 07622 / 670 89

Infos erhalten sie per Email bei: boettger.klaus@t-online.de

Treffen der Ortsgruppe

Jeden letzten Donnerstag im Monat, 20 Uhr, Gasthaus Adler in Schopfheim

 

Trügerische Schönheit: Das indische Springkraut

Schon vor nahezu 10 Jahren haben die BUND-Ortsgruppen Wehr/Todtmoos und der Kreisverband Waldshut einen eigenen „Aufklärungsfilm“ zu diesem Thema gedreht und als Video vielfach an interessierte BUND-Gruppen und Naturschützer verkauft.

Leider blieb das Thema neben vielen anderen Aufgaben auch bei diesen „Insidern“ als zusätzliche Arbeit vor Ort hängen. Für die Öffentlichkeit (Landwirte, Förster, Gemeindeverwaltungen, erholungssuchende Menschen ) wurde es damals noch lange nicht als Problem erkannt, im Gegenteil, es gab und gibt wohl noch heute einige vereinzelte Imker, die das Indische Springkraut als Bienenweide vorteilhaft ansehen und es unter Umständen sogar gezielt verbreiten.

Die BUND-Ortsgruppe Schopfheim stellt sich der Ausbreitung dieser trügerischen Schönheit schon seit vielen Jahren, indem sie bei Spaziergängen oder Exkursionen nur so nebenbei zumindest einen Teil ausreißt. Jährlich wiederholte Aktionen zur Verminderung der Pflanze gibt es ebenfalls schon lange im Bereich eines großen Feucht-Biotops am Schwammerich-Bach bei Weitenau, das dem BUND gehört.

Durch Presseveröffentlichungen über unsere Bekämpfungsaktionen und das Springkraut-Projekt im Murgtalbereich von Dr. Dietlinde Köppler wurden wohl immer mehr Menschen angeregt, sich mit dem Problem zu befassen: Forstamtmann Bäckert vom Schopfheimer Forstrevier erklärte es ebenfalls öffentlich als Problem an Waldwegen, Waldlichtungen und Aufforstungsflächen. Die Bauverwaltung Schopfheim fand sogar eine Lösung für eine Ausgleichsmaßnahme für ein kleines innerstädtisches Neubaugebiet in der Form, dass in einem städtischen Waldbereich über mindestens 5 Jahre vorkommendes Springkraut auf Kosten des Bauherren entfernt werden muss, da auf der zu überbauenden Fläche kein anderer ausreichender Ausgleich möglich war.


Erkenntnis: Es ist eindeutig ein mühevolles Geschäft. Erfolg zeigt sich nur bei mehrjährigen Aktionen und nur wenn man es mit vielen hilfsbereiten Menschen gemeinsam und gleichzeitig durchführt. Viele verschiedene Mitstreiter suchen, auch außerhalb der Naturschutzverbände (Förster, Behörden, Parteien, Imker usw.)

Eine mehrjährige Monitoring –Begleitung mit Fotos, Übersichtskarten, Tabelleneinträge, usw. lässt den Erfolg für die Presse, Behörden, Öffentlichkeit, aber auch für die Aktiven selbst noch konkreter werden!



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