Die Kesslergrube

Aktuell- schon seit Jahre- ist das Geschehen um die Kesslergrube in Grenzach-Whylen.

Die Kesslergrube besteht aus mehreren ehemaligen Kiesgruben, die mit allerlei Stoffen verfüllt wurden. Darunter Bauschutt, Hausmüll, aber auch Abfälle der Chemieindustrie. Diese Mischdeponie sorgt nun schon seit langem für Aufsehen. Die beiden Verursacher sind jedoch bereit etwas gegen die Deponie zu unternehmen, jedoch auf unterschiedliche Art und Weise.
Die Firma Hoffmann la Roche möchte ihren Teil der Grube (1/3) komplett sanieren. Sie wollen die Fläche vollständig ausheben und mit sauberem Erdmaterial füllen, so, dass man die Fläche später bedenkenlos nutzen kann. Die Stoffe aus der Deponie müssen nach dem ausheben sorgfältig entsorgt und wenn möglich recycelt werde.


BASF geht anders an die Sache. Sie wollen die restliche Fläche einkapseln und ein Entwässerung- und Reinigungssystem für das verunreinigte Grundwasser bauen. Man könnte nun denken "naja, wenigstens etwas", aber betrachtet man die Situation genauer, ist es keine Option. Die Sicherung durch eine Einkapselung, verschiebt die Sanierung in die Zukunft.

Wir müssen jetzt handeln. Noch in dieser Generation muss die Deponie ordentlich saniert werden. Denn wer weis schon wie lange diese Einkapselung hält? Und was passiert wenn es leckt? Wer saniert und überprüft die Anlagen und für wie lange sollte das dann aufrecht gehalten werden?

Wir vom BUND fordern eine komplette, ordentliche Sanierung.
Nach dem Motto: Heute mehr Geld in die Hand nehmen, sodass das Problem morgen gelöst ist und man die Fläche wieder nutzen kann.



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