Erlebnisprogramm Kleines Wiesental

Kind am Fluss

Beim „Erlebnisprogramm Kleines Wiesental“ gab es viel zu entdecken. Neben Wissen über die Landschaft und Natur, wurden Veranstaltungen zur Gestaltung des Kleinen Wiesentals, der Landwirtschaft und der Geschichte angeboten. Landschaft und Natur mit blühenden Wiesen, den Wäldern, Bächen und Tälern sind Inhalte für das „Erlebnisprogramm Kleines Wiesental“ gewesen. Ein Veranstaltungsprogramm für alle Sinne mit einem reichhaltigen und wertvollen Kultur- und Naturerbe, das auch mit Kleinigkeiten überrascht hat. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Hochrhein bot das Erlebnisprogramm für Kinder, Jugendliche und Einheimische im „Kleinen Wiesental“. Es wurden Naturerlebniswanderungen, Besichtigungen, Ausflüge und sonstige Veranstaltungen angeboten.

Weitere Infos erhalten Sie bei der
BUND Regionalgeschäftsstelle Hochrhein
Hebelstraße 23 a
79618 Rheinfelden
07623-62870
bund.hochrhein@bund.net

Veranstaltungsrückblick Sommer 2005

Die Wiese (Fluss) als Bach

Donnerstag 7. Juli 2005
20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Tegernau
Auftaktveranstaltung Kleines Wiesental
Es sind die Schätze, die das landwirtschaftlich geprägte Kleine Wiesental birgt, weshalb das Erlebnisprogramm Kleines Wiesental veranstaltet wird. Nur wer diese Schätze kennenlernt, wird sie schätzen. Es geht aber nicht nur ums Bewusst machen, es geht auch darum, den Erlebniswert, die Natur und die Nutzung sowie Erhaltung einer Landschaft zu entdecken.

Freitag 8. Juli 2005
14.00 Uhr Treffpunkt an der Maiberghalle (Ortsausgang Richtung Hausen) in Enkenstein
Nutzung und Geschichte rund um die Kleine Wiese
Wir wandern zur Ruine Rotenburg und weiter nach Wieslet. Die Wanderung wird etwa 2 - 2,5 Stunden dauern. In Wieslet besuchen wir die Streichmühle, wo das Korn noch mit Wasserkraft gemahlen wird.

Freitag 15. Juli 2005
14.30 - 17.30 Uhr Berggasthof Hotel „Sonnhalde“ Bürchau
Kochkurs mit Thema: Wildpflanzen-Power am heißen Sonnhaldenherd
Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen; Anmeldung erforderlich im Berggasthof Hotel „Sonnhalde“ Bürchau unter Telefonnummmer: 07629-260 oder sonnhalde-buerchau@t-online.de

Sonntag 17. Juli 2005
10.30 Uhr auf dem Lindenhof bei Herrn Ruoss in Schwand 18 (bei der Abzweigung nach Demberg)
Selbstvermarktung und Landschaftsoffenhaltung
Herr Ruoss stellt seine Bewirtschaftung mit Ziegen und seine Käseproduktion vor. Anschließend gibt es eine Käseverkostung. (Käseverkostung, Kostenbeitrag 8 Euro).

Freitag 22. Juli und Samstag 23. Juli 2005
19.00 Uhr Treffpunkt am Rathaus Sallneck
Erlebnistour im Kleinen Wiesental für 10 bis 14 jährige
Erlebnisspaziergang mit Natur-Spieleinlagen zum Stauweiher, dort Lagerfeuer, Geschichten und Übernachten im Zelt am Ufer des Sees; am nächsten Morgen Erlebnistour durch die Heissbachschlucht nach Sallneck. Anmeldung bei: Ernst Herold, Buchenacker 15, 79692 Sallneck. Tel. 07629 / 1456 oder umweltherold@aol.com 12,- € (inkl. Essen und Zeltübernachtung). Mitzubringen sind: Getränke, Schlafsack, Isomatte, persönl. Bedarf und Interesse an Natur.

Freitag 22. Juli 2005
20.00 Uhr im „Gasthaus zur Krone“, Tegernau
Wirtshaus- und Stammtischkultur in Gedichten, Liedern und Geschichten
Wo kann „alte Wirtshaus- und Stammtischkultur“ besser anklingen als in dem werdenden Wirtshausmuseum „Krone“ in Tegernau? Der „Krone“-Verein möchte an diesem Thema in der Art einer „Mundartwerkstatt“ erzählend, dichtend und singend näher kommen.

Montag 25. Juli bis Sonntag 31. Juli 2005
Tägliche Veranstaltungen im Schneiderhof in Kirchhausen
Aktionswoche im Schneiderhof – Nutzungen zu Bertas Zeiten
Es finden jeden Nachmittag Aktionen wie zu alten Zeiten statt: Wäschewaschen mit Buchenasche, Nägelschmieden, Seegrasseile drehen, Schnapsbrennen, Körbe flechten und Besen binden, Wolle färben und filzen, Strohfinken herstellen, Backtag und Gartenbesichtigung. Weitere Informationen über: www.bauernhausmuseum-schneiderhof.de oder Tel. 07629/1553. Eintritt: 4,- € Erwachsene, 2,- € Kinder

Dienstag 2. August 2005
9 Uhr am Wanderparkplatz auf dem Hau zwischen Neuenweg und Böllen
Was blüht am Belchen / Naturschutzgebiet
Wanderung zum Gipfel, über die Nordseite zum Hochkelch und über Heideckfelsen zurück zum Hau. Auf der Wanderung kann die Aussicht genossen werden und entlang des Weges gibt es Informationen und Erklärungen zum Thema: „Weiden - Wald und Probleme des Naturschutzes. Die Führung dauert etwa 4 - 5 Stunden und wird geleitet durch Dr. Ruth Noack. Da am Weg gerastet wird sollte Vesper mitgebracht werden. Mit festen Schuhen und Regenschutz sollten Sie ausgerüstet sein.

Samstag 6. August 2005
14 Uhr beim Gasthaus Sonnhalde in Bürchau
Heilpflanzen des Kleinen Wiesentals
Mit dem Apotheker Frank Hiepe geht es auf eine Wanderung zu den Blumen und Pflanzen des Kleinen Wiesentals. Vorgestellt werden Heilpflanzen, die am Wegesrand und in Gärten wachsen. Verwendung, Erntezeitpunkt, Eigenheiten der Pflanzen und die Zubereitung sind Thema dieser Wanderung. Mit festen Schuhen und Regenschutz sollten Sie ausgerüstet sein.

Sonntag, 7. August 2005
10:00-14:00 Treffpunkt Wanderparkplatz Sägmatt zwischen Wies und Fischenberg Teilnahmegebühr 3 Euro.
Baumgipfel im Kleinen Wiesental für Jugendliche zwischen 12 und 16
Eine schöne Lichtung mit hohen Bäumen, die wir nicht nur von unten betrachten, sondern auf die wir hinaufklettern wollen. Eine Gelegenheit am Seil im Klettergurt einen mächtigen Baum zu erklimmen und den Blick von oben zu geniessen. Mitzubringen sind die Teilnahmegebühr von 3 Euro, feste Schuhe und wetterfeste Bekleidung, sowie eine Vesper und etwas zum Grillen für das anschliessende Lagerfeuer.

Mittwoch 10. August 2005
17 Uhr am Parkplatz des Sanatoriums „Haus am Stalten“ in Endenburg
Gletscher - oder Menschenwerk? Kalendersteine in Endenburg
Der Brombacher Johann Hügin hat die Kalendersteine in Endenburg in den 80er-Jahren erforscht. Nach längerer, intensiver Suche entdeckte er mehrere Steinhaufen, die von Menschenhand aufgeschichtet bzw. ausgerichtet waren. Den meisten Endenburgern bekannt war zwar das „Naturdenkmal Hohfelsen“, aber niemand ahnte, dass diese mächtige „Diskusscheibe“ aus Granit, mit einem Durchmesser von ca. 6 Meter und genau N-S ausgerichtet, einen Teil einer großen steinzeitlichen Anlage darstellte. Das Zentrum bildete ein riesiger Menhir. Die Führung macht Jürgen Kammerer.

Samstag 13. August 2005
15 Uhr am Haus; Besuch im Bauernhaus der Geschwister Rauch, Mittelheubronn 1
Baugeschichte im Kleinen Wiesental
Ein typisches Bauernhaus für das Kleine Wiesental wird besichtigt und Interessantes über die Geschichte vorgestellt. Das alte Bauernhaus ist nach denkmalschützerischen Gesichtpunkten mit großem Fingerspitzengefühl für moderne Wohnansprüche ausgebaut. Das Haus ist mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Wir erhalten eine Führung; anschließend besteht Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung zur Strohmeierkapelle.

Mittwoch 17. August 2005
15 Uhr vor E. Schleith-Schule, Wieslet
Ernst Schleith - das kleine Wiesental nach der Natur gezeichnet
Wie kaum ein anderer Maler war Ernst Schleith (1871-1940) mit Wieslet und dem Kleinen Wiesental eng verbunden. Er hatte seine Heimat in vielen „Bleistiftgemälden“ originalgetreu festgehalten. Dr. Hans Viardot stellt diese fast vergessene und fast verlorene Künstlerpersönlichkeit mit seinen Bildern in dem von der Initiative KUK 1996 im Wiesleter Schulhaus eingerichteten „Schleith-Atelier“ vor.

Samstag, 20. August 2005
10 Uhr 15 Wanderparkplatz Kreuzweg (auf Straße Neuenweg-Badenweiler nach Haldenhof) bei Schautafel
Vorstellung von Auerwildbiotopen mit Biotoppflegeeinsatz
Das Auerwild ist eine sehr scheue und anspruchsvolle Tierart, die durch Zerschneidung und Störung in ihrem Lebensarum im Schwarzwald sehr bedroht ist. Revierförster Hans-Peter Beha stellt die Ansprüche und Lebensräume dieser Vogelart vor. Gleichzeitig trägt man durch einen Biotoppflegeeinsatz zum Erhalt des Lebensraums und der Tierart bei. Die Veranstaltung ist etwas für alle, die nicht nur mehr wissen und erleben, sondern auch einmal die Ärmel hochkrempeln wollen. Führung u. Einsatz dauern bis zum späten Nachmittag. Für die Wanderung sollten Sie mit Vesper, festen Schuhen und Regenschutz ausgerüstet sein.

Mittwoch 24. August 2005
19 Uhr 30 in der Gemeindehalle in Bürchau
Podiumsdiskussion „Landschaftspflege wohin?“
Sollen wir die existierende Landschaft aus Matten und Wäldern um jeden Preis so konservieren, wie sie jetzt ist, auch wenn sich die Bewirtschaftung der Wiesen längst nicht mehr lohnt und viele Flächen nur noch durch teuren Maschineneinsatz offen gehalten werden können? Wird hier Offenhaltung nicht oft zum Selbstzweck? Braucht die Natur unsere Pflege? Sollten wir nicht stellenweise die natürliche Sukzession zulassen, mehr Wildnis wagen?

Samstag 27. August 2005
14 Uhr auf dem Hof Brunner gegenüber Gasthaus Krone in Wies
Weidewanderung mit dem Vorderwälderzüchter Herr Brunner
Im Schwarzwald wird die Offenhaltung der Landschaft diskutiert. Wie dies geschieht wird bei dem Besuch des Hofes Brunner dargestellt. Dieser Betrieb züchtet Vorderwälderrinder, eine typische Rasse für den Schwarzwald, die geländegängig sind und wirtschaftlich zu halten sind. Sie eignen sich für Milch und Fleischproduktion. Neben der Wanderung über die Weiden werden die Ställe besichtigt und die Direktvermarktung und das Wieser Schlachthaus angesprochen. Die Veranstaltung kostet pro Teilnehmer fünf Euro und Sie sollten mit festen Schuhen erscheinen.

Montag 29. August 2005
20 Uhr im Evangelischen Gemeindesaal in Tegernau
Hebels Vergänglichkeit oder git’s no öbbis ehnedra?
Seit 15 Jahren beschäftigt sich das Hospiz Kleines Wiesental mit Sterben, Tod und Trauer. Anhand des Gedichtes „Die Vergänglichkeit“ und der „Krankheiten und Todesursache“ von Johann Peter Hebel möchten Pfarrer Martin Rathgeber und Dr. Hans Viardot dem Sterben und Tod von Mensch und Natur näher kommen.

Mittwoch 31. August 2005
17 Uhr am Kraftwerk am Stausee Köhlgarten zwischen Tegernau und Wies
Kraftwerksbesichtigung der Gemeindeverwaltungseigenen Stromgesellschaft
Im Kleinen Wiesental wird eigener Strom produziert und die Bürger im Tal damit beliefert. Der Gemeindeverwaltungsverband ist gleichzeitig Stromunternehmer. Das Kraftwerk Köhlgartenwiese produziert aus der erneuerbaren Energie Wasser Strom der lokal verbraucht wird. Ein Kraftwerksmitarbeiter wird eine Führung durch die Anlagen, das Kraftwerkshaus und die Turbinen machen.

Montag 5. September 2005
17 Uhr im Gasthaus „Adler“ in Ried
Spinnen am Abend - mit Spindel und Spinnrad - auch zum Mitmachen
Geschichten und Plausch am Spinnrad mit Gretel Vollmer, Heidi Henrich und Dr. Ruth Noack.

Samstag 10. September 2005
Treffpunkt 9 Uhr in Schopfheim am Parkplatz an der Friedrich Ebert Hauptschule zur Fahrt in Fahrgemeinschaften
Nonnenmattweiher und die Bedeutung für die Region
Es geht mit BUND Mitglied Klaus Böttger rund um das eiszeitliche Karsee-Relikt. Durch ein Bannwald-Gebiet geht es hinauf auf die „Weiherfelsen“ des Köhlgarten. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf dem Belchengipfel. An der Fischerhütte kann abschließend eingekehrt werden. Die Wanderung wird etwa fünf Stunden dauern.



Erfahren sie mehr über die Arbeit des BUND in der Region Hochrhein.

Suche