Erlebnisprogramm "Biotopvernetzung" 2015

 

Mittelpunkt des Erlebnisprogrammes ist die Biotopvernetzung und der Biotopverbund gewesen. Dabei ist eine durchgehend zusammenhängende Biotopkette aus verschiedenen Landschaftselementen gemeint. Solche Landschaftselemente sind unter Anderem Hecken, Sträucher, Blumenwiesen, Alleen, Fließgewässer, Grünkorridore und Grünbrücken, Raine, Trittbrettbiotope, Amphibieneinrichtungen und vieles mehr.

Biotopvernetzungen sind ein essentieller Bestandteil der Natur und Artenvielfalt.  Sie sichern Lebensraum, wie die Rastplätze von Zugvögeln aber auch die Verbindung von zum Beispiel Waldstücken in denen Wildtiere zu Hause ist.  

Siedlungen und Verkehrswege schneiden diese lebenswichtigen Biotope jedoch voneinander ab. So fallen diese Rastmöglichkeiten, Wanderouten und Lebensräume weg. Ohne ausreichenden Lebensraum ist die Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen stark bedroht. Artensterben kann folgen.

Zu diesem Themenschwerpunkt haben wir von Juni bis September 2015 in den Landkreisen Lörrach und Waldshut wöchentlich Veranstaltungen und Exkursionen angeboten.

Dabei haben wir uns über die finanzielle Unterstützung durch die LNV-Stiftung, Gemeinde Grenzach-Wyhlen, Stadt Rheinfelden im Rahmen der Entente Florale 2015, Stadt Lörrach, Stoll Vita Stiftung, Volksbank Rhein-Wehra, Roche Pharma AG, Stadt Bad Säckingen und Stadt Wehr gefreut.

 

Erlebnisprogramm 2015 "Biotopvernetzung" zum Dowlnoad

 

Veranstaltungen:

1
Sa, den 13. Juni um 16:00 Uhr, bei schlechtem Wetter am 20.Juni, Lörrach, Eisenbahnbrücke Wiesentalstraße; oder Altweiler Kirche 16.15
Radtour zu den Biotopen
Der BUND Lörrach-Weil stellt seine Biotope am Tüllinger Berg vor, darunter einen Obstbaumgarten mit Tümpel und Quellsumpf, wertvollen Orchideenwiesen und einer Streuobstwiese.

2
Sa, den 20. Juni um 12:20 Uhr gegenüber dem Schopfheimer Bhf oder 12:45 Ortseingang Gersbach, Infopavillion
Gersbacher Allmendweiden und magere Mähwiesen
Durch Dr. Ruth Noack und Klaus Böttger werden Weiden und Wiesen im künftigen Biosphärengebiet rund um Gersbach vorgestellt, die noch viele selten gewordene Arten aufweisen, so z.B. den Flügelginster oder die Bärwurz.

3
So, den 21. Juni um 14:00 Uhr Parkplatz Gröndler, Jestetten (Wegweiser ab Bahnhof Jestetten)
Streuobstwiesen – Fledermäuse – Bohnerzgruben
Bernhard Egli (Naturpark Schaffhausen) und Andreas Merk (BUND) zeigen das "Biotopvernetzungsprojekt Jestetten-Lottstetten-Dettighofen-Klettgau" angereichert mit ökologischen Trittsteinen, wie den Obstsortengarten Rothen oder die Landschaft die durch den Bohnerzabbau geprägt wurde und nun Lebensraum von vielen Tieren und Pflanzen ist.

4
Sa, den 27. Juni um 14:00 Uhr, Dauer ca. vier Stunden Wanderparkplatz Schwarzabruck an der Straße zwischen Brenden und Staufen
Der Bannwald Schwarzahalde - Ein Urwald als Vernetzungsbiotop
Ein ungestörtes Naturerlebnis in einem touristisch weitgehend unbekannten Tal. Geschützte Insekten, Reptilien und Greifvögel sind im Schwarzatal heimisch. Lassen Sie sich von unserem Kenner des Tales, Förster Claus Giller die Schätze des Schwarzatals zeigen.

5
So, den 5. Juli um10:00 Uhr, sechs Stunden Dauer Kirche in Niedereggenen, Gemeinde Schliengen
Streuobstwiesen und weitere Biotope als Vernetzung rund um Schliengen
Dipl. Biologin Sigrid Meineke erwandert mit Ihnen das Eggener Tal mit dem Naturdenkmal Hagschutz, über Streuobstwiesen mit Bachauen, zum Quellkegel und zu Trockenmauern. Mittagspause im Landhotel Graf oder Rucksackverpflegung.

6
Sa, den 11.Juli um 9:00 Uhr (mit verkehrssicherem Fahrrad) Naturentdeckergarten, Konrad-Adenauer-Straße 23, Lörrach-Stetten
Naturkorridor ERFAHREN - eine Radtour im Dreiländereck
Per Velo geht es in das Naturschutzgebiet Petite Camargue Alsacienne. Es werden Hecken, Wildblumenwiesen, Trockenbiotope und Amphibienteiche vorgestellt, welche im Projekt „Grenzüberscheitender Naturkorridor“ durch das Truz entstanden sind.

7
So, den 19.Juli um 14:15 Uhr (bis ca. 20 Uhr), Lörrach-Hauingen, Brunnen vor der Kirche
Der totale Bannwald im Röttler Wald
Auf einer Sturmwurffläche hat sich eine mosaikartige Savannenlandschaft entwickelt. Markus Wursthorn berichtet über Waldgewässer und Totholz sowie über die Vernetzung des Bannwaldes mit Totholzinseln und seine Wiederbesiedelung durch seltene Arten.

8
Sa, den 25. Juli um 10:00 Uhr, sechs Stunden Dauer - mit Biotoparbeiten!Waldshut, Bahnunterführung Mozartstraße
Biotopvernetzer werden: Anlegen einer Trockensteinmauer/ eines Lesesteinhaufens
Der BUND Waldshut-Tiengen bietet die Wanderung über Eschbach ins BUND- Biotop am Liederbach an. Dort können Sie am Bau einer Trockenmauer teilhaben und selber sich an einer Biotopvernetzung beteiligen. Dazu wird wissenswertes vorgestellt.

9
Sa, den 25. Juli um 12:00 Uhr nur bei gutem Wetter, denn Libellen sind Sonnenkinder. Parkplatz oberhalb der Fähranlegestelle Herten am Rhein
Libellen im Lochgraben
Libellen zählen zu den interessantesten, farbenfrohen und ursprünglichen Insektenarten. Der Libellen- Spezialist Heiner Lohmann stellt ihnen Unbekanntes über die Lebensweise dieser einzigartigen Insektenordnung dar. Fernglas mitbringen!

10
Sa, den 1. August um 15:00 Uhr Wyhlen, Parkplatz am Schacht
Ökologische Vernetzungen zwischen Rheinufer und Dinkelberg
Boris Krause stellt Ihnen die Wander-Korridore und Trittsteinbiotope vor. Gewässerrandstreifen können zum Hochwasserschutz und als Wanderkorridor dienen. Die Funktionen und der Nutzen werden erläutert.

11
Sa, den 8. August um 13:50 Uhr, vier Stunden Dauer, Schopfheimer Busbahnhof oder 14:00 Uhr Waldparkplatz Abzweigung Sattelhof
Der Dinkelberg – vernetzt von Natur aus?
In einer kleinteiligen, strukturreichen Karstlandschaft des östlichen Dinkelbergs wird mit Klaus Böttger und Dr. Ruth Noack die abwechslungsreiche Landschaft aus Waldbereichen, Hecken, Streuobstwiesen und Dolinensenken erkundet.

12
Fr, den 21. August um 18:00 Uhr, Laufenburg-Binzgen, Ledergasse 1 (Parkplatz hinterm Kindergarten)
Was hat Saft, Most und Schnaps mit Biotopvernetzung zu tun?
Martina Matt zeigt auf warum alte Mostbirnen-Sorten zur Biotopvernetzung beitragen und wie wichtig solche Strukturen in der Landschaft für Bienen und Altholzbewohner sind. Anschließend wird eine Verkostung von heimischen Säften, Most und Schnaps angeboten.

13
Sa, den 29. August um 14:30 Uhr Wehr-Brennet, Eingang Kläranlage Brennet, Rötelbachstrasse
Wehrabucht und Burgacker
Ausgleichsmassnahmen des Kraftwerks Lebensräume wurden geschaffen und das Wehradelta mit dem Rhein vernetzt. Doris Kattner zeigt den neuen Deltaauslaufs, die Fromentalwiesen, sowie Tümpel und Schilfstreifen. Mit Glück begegnen wir Eisvogel und Wasseramsel und lauschen dem Teichrohrsänger

14
Sa, den 12. September um 10:00 Uhr Sportplatz, Obersäckingen
Biber - ein Baumeister und Biotopvernetzer

Der Biber, das größte Nagetier Europas, erobert sich wieder seinen Lebensraum zurück. In Obersäckingen schafft der Biber neue Biotope für Libellen und Amphibien. Über das Leben der Biber erzählt Bettina Sättele, Bibermanagerin des Regierungspräsidiums Freiburg.15

15
Sa, den 12. September um 10:00Uhr Parkplatz am Grüttpark-Stadion Lörrach
Aufräumen nach der Saison - Aktion im Grütt
Die Stadt Lörrach lädt die Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen „Aufräumen nach der Saison“ ein. Ansprechperson: Alexander Fessler Stadt Lörrach, Telefon 07621 / 415442.16

16
Sa, den 26. September um 9:00 Uhr - Dauer 5h, Schrennenhof in Hohentengen, Ortsteil Bergöschingen
Baumpflanzaktion in Hohentengen
Streuobstwiesen sind ein Musterbeispiel für die biologische Vielfalt, da sie über 5.000 Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Mit dem BUND Hohentengen werden Hochstammobstbäume gepflanzt. Versüßt wird dies mit Kaffee und Kuchen.

 

Der BUND stellt sich vor:

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit fast 500.000 Mitgliedern einer der größten Umweltverbände in Deutschland. Seit 50 Jahren setzen sich im Landesverband Baden-Württemberg rund 90.000 Mitglieder und Förderer für Natur und Umwelt ein - damit die Erde auch in Zukunft bewohnbar bleibt.

Der BUND engagiert sich für den Natur- und Artenschutz, den Bestandsschutz für bedrohte Lebensräume und ihre Vernetzung. Im Umweltschutz kämpft er gegen den fortschreitenden Flächenverbrauch durch Siedlungen und Straßen und für den Einsatz erneuerbarer Energien. Der BUND dient Bürgern und Behörden als Ansprechpartner in Umweltfragen.

 

BUND Hochrhein
Hebelstraße 23a
79618 Rheinfelden
Tel.: 07623/62870 
E-Mail: bund.hochrhein@bund.net

 Weitere Informationen finden Sie unter www.bund.net/hochrhein unter „Projekte“.

 

Unsere Geldgeber für dieses Erlebnisprogramm „Biotopvernetzung“ sind:

 

Stadt Rheinfelden

 Stadt Lörrach

 Stadt Bad Säckingen

Gemeinde Grenzach


 Roche Pharma AG


Volksbank Rhein-Wehra

 

 

 


 Stoll-Vita-Stiftung

 

 

 

 

LNV Stiftung

 

BUND Hochrhein

 

 

 



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