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BUND-Ortsgruppe Kandertal

Ansprechpartnerin

Christine Steck
Richard-Bampi-Str. 13, 79400 Kandern
Tel. 07626-97-29-546

Infos erhalten sie per Email bei: christine.steck@t-online.de

Treffen der Ortsgruppe

Die BUND Gruppe Kandertal trifft sich jeden dritten Donnerstag im Monat um 19 Uhr im ChaBah in Kandern in der Bahnhofsgaststätte.

Der BUND Kandertal will neue Birnbäume setzen.

siehe Link Badische Zeitung

http://www.badische-zeitung.de/kandern/der-birnbaum-als-kulturgut

Wissenswertes über Schmetterlinge

Aus der Oberbadischen vom 11. April 2012

Kandern (ag). 80 Prozent der Schmetterlingsarten in Deutschland sind vom
Aussterben bedroht. Auch um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich der BUND Kandertal dazu entschlossen, eine Ausstellung zum Thema im Rathausfoyer zu präsentieren. Gestern wurde die Ausstellung, die auf zehn Stelen übersichtlich über die schönen und wichtigen Tiere informiert, von Christine Steck, der Vorsitzenden der lokalen BUND-Gruppe, und Beisitzerin Marina Ertel aufgebaut. Die Ausstellung, die vom Landesverband des BUND konzipiert wurde, widme sich speziell der Situation der Schmetterlinge in Baden-Württemberg, erklären sie. Schüler ab der sechsten Klasse, aber auch Erwachsene, die sich über Schmetterlinge informieren wollen, können dies noch bis Freitag, 20. April, zu den Öffnungszeiten des Rathauses tun. Für kleine Besucher gibt es eine gemütliche Spielecke mit einem Würfelquiz und der "kleinen Raupe Nimmersatt". Ein Biotopverbands-Puzzle richtet sich an ältere Schüler. Die Ausstellung gibt zunächst allgemeine Informationen über Schmetterlinge, zeigt auf, wie es um die Tiere steht und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Aber auch die Metamorphose der Tiere wird auf einer der Stelen anschaulich dargestellt. Besucher können sich über Lebensweise und Gewohnheiten von Schmetterlingen informieren. "Für den Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläuling haben wir hier in Baden-Württemberg eine besondere Verantwortung", erklärt Christine Steck. "Denn hier ist sein Verbreitungsschwerpunkt." Die vom Aussterben bedrohte Art hat sich auf den Großen Wiesenknopf als Nahrungsquelle spezialisiert und braucht Feuchtwiesen. Auch ihm ist ein Kapitel der Ausstellung gewidmet.
Schmetterlinge leiden unter der Umwandlung von Grünland in Äcker, aber auch unter dem wieder zunehmenden Einsatz von Pestiziden. Mit Biotopverbänden, also der Vernetzung von Biotopen über Korridore will man dem
entgegenwirken. Wie so etwas aussehen kann, wird auf einer weiteren Stele erklärt. Aber auch Privatleute können für bessere Bedingungen sorgen, indem sie heimische Arten anpflanzen und wegkommen vom "einfallslosen
Einheitsgrün", wie Christine Steck es ausdrückt. Über die pflegeleichte Möglichkeit, Streifen am Fahrbahnrand oder Verkehrsinseln mit heimischen Pflanzen zu begrünen, möchte sie mit der Stadtverwaltung noch sprechen. Am
Mittwoch, 18 April, wird Claudia Widder in der Stadtbücherei einen Vortrag über Schmetterlinge halten. Weitere Informationen, etwa zur Zählaktion für Jedermann, gibt es am Infotisch der Ausstellung oder unter
www.schmetterlingsland.de.




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