Unsere Aktionsgruppe
Wir sind ein unabhängiger Zusammenschluss von BürgerInnen des Landkreises Lörrach, hervorgegangen aus einer Aktionsgruppe des BUND (Bund für Umwelt-und Naturschutz Deutschland), Ortsgruppe Rheinfelden.
- umfassende Information der BewohnerInnen des Landkreises Lörrach zur Agro-Gentechnik und zu den Vorteilen gentechnikfreier Nahrungsmittel,
- Überzeugungsarbeit leisten, damit sich immer mehr Gemeinde-und Stadträte und der Kreistag sowie kirchliche Einrichtungen für die gentechnikfreie Bewirtschaftung ihrer Grundstücke freiwillig verpflichten,
- Aufklärung der Landwirte über die Problematik der Agro-Gentechnik, damit sie auf gentechnikveränderte Futtermittel und Gentech-Pflanzen verzichten,
- die Gastwirte der Region informieren und ermutigen, gentechnikfreie Speisen anzubieten.
GVO (gentechnikveränderte Organismen) in der freien Natur sind ein nicht zu kontrollierendes Risiko.
Durch technisch entstandene Verände-rungen des Erbgutes entstehen ganz neue Lebewesen über Artgrenzen hinaus, deren Auswirkungen auf die Umwelt von unabhängigen Wissenschaftlern nicht ausreichend erforscht worden sind.
In vielen GVO treten Störungen des Erbgutes auf. Bei den eingebrachten Fremdgenen treten außer der gewünschten Wirkung oft ungewollte oder bisher nicht bekannte Schäden oder Nachteile auf.
Es ist nicht auszuschließen, daß GVO Mensch und Tier bei der Nahrungs-aufnahme schädigen. Zusätzliche Allergien und vermehrte Antibiotikaresistenzen werden mit GVO in Verbindung gebracht.
Gentech-Pflanzen werden meist in Monokulturen angebaut. Damit wird die biologische Vielfalt zerstört.
Sie werden mit Totalherbiziden gespritzt, die ihnen selbst nicht schaden, jedoch die Begleitpflanzen vernichten. Damit geht die Lebensgrundlage für zahlreiche Kleinlebe-wesen verloren.
Wildkräuter werden resistent und es bilden sich „Superwildkräuter“, so daß noch mehr gespritzt werden muß.
Gentech-Pflanzen wie z.B. der Bt-Mais MON 810 bilden Gifte gegen bestimmte Insekten, schädigen aber auch nützliche Insekten.
Bodenlebewesen verarbeiten die unter-gepflügten Pflanzenreste und tragen so zur Bodenfruchtbarkeit bei. Doch die Wirkung der Gifte in den Gentech-Pflanzen auf den Boden sind bisher kaum erforscht. Rückstände von Glyphosat (Wirkstoff im Herbizid Roundup) sind im Boden nachgewiesen.
GVO breiten sich unkontrolliert aus. Wind, Bienen und andere Insekten übertragen den Pollen auf herkömmliche Pflanzen, deren Saatgut dann weiterverbreitet wird.
Damit ist das Nebeneinander von konventio-neller oder biologischer Landwirtschaft und der Agro-Gentechnik nicht möglich.
GVO sind patentierbar. Patente schaffen Abhängigkeiten, u.a. weil Landwirte kein eigenes Saatgut mehr ausbringen dürfen. Wenige Firmen erlangen über die Patente die Kontrolle über das Saatgut und die Lebensmittel; Landwirte werden abhängig. Die Vielfalt der Kulturpflanzen verringert sich.
Die Agro-Gentechnik ist nicht in der Lage, ihre Versprechun
- dauerhaft geringerer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
- Bekämpfung des Hunger in der Welt
einzulösen.
- die Wahlfreiheit in Bezug auf unsere Nahrung,
- die Förderung umweltbewußter Bewirtschaftung der Böden,.
- den Erhalt bäuerlicher Strukturen und deren Arbeitsplätze,
- bevorzugt Lebensmittel aus der Region und aus biologischem Anbau einkaufen,
- bei Milchprodukten, Eiern und Fleisch sich erkundigen, ob gentechnikbelastetes Futter eingesetzt wurde,
- Lebensmittel mit der gesetzlichen Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ oder Biolabel sind gentechnikfrei.
Denn (fast) jedeR kauft mal ein.
Bitte tun Sie das!
Sie haben etwas Zeit und Lust auf Diskussionen und Aktionen?
Sie besitzen oder bewirtschaften ein Stück Land?
Kontakte:
Thomas Lindenthal
Mobil: 0173/44 27 069
Andrea Rode-Lang
AndreaRode-Lang@t-online.de
Tel: 07623/797673