Pressemitteilung: Ausgezeichnete Botschafterinnen der Biodiversität

Umweltbildung 

Drei Mädchen aus dem Landkreis Lörrach gewinnen im 24. Naturtagebuch-Landeswettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg einen Preis.

Stuttgart. Die Kinder sammeln, zeichnen und pressen Wildblumen, basteln Nistkästen, beobachten die Entwicklung von Entenküken, untersuchen unter dem Mikroskop das Leben in einem Wassertropfen oder erleben das Verstreichen der Jahreszeiten am Lieblingssee, in der Kulturlandschaft oder im Wald. Jedes Jahr begleiten für den Wettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg junge Naturforscher*innen im Alter von 8 bis 12 Jahren ein Tier, eine Pflanze oder ein Biotop. Ihre Beobachtungen und Erkenntnisse dokumentieren sie in ihren Naturtagebüchern.

„Der Naturtagebuch-Wettbewerb der BUNDjugend begeistert die jungen Baden-Württemberg*innen, sich intensiv und engagiert mit der Natur zu beschäftigen. Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer tragen dazu bei Verantwortung für die Natur zu übernehmen. Der Erhalt unserer biologischen Vielfalt ist kein Nischenthema. Es ist eine unserer grundlegenden Pflichten, den Schatz unserer Natur für die kommenden Generationen zu bewahren“, sagte Helmfried Meinel, Ministerialdirektor vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg im Vorfeld der Preisverleihung.

Gewinnerinnen aus Steinen

In der Kategorie Gruppen-Wettbewerb haben  Maja und Ida Spanke (10 und 8) aus Steinen den ersten Platz im Naturtagebuch Wettbewerb der BUNDjugend geholt. Für ihr Tagebuch haben sie Entenküken aufgezogen und deren Entwicklungen genau dokumentiert und durch Bilder und Zeichnungen ergänzt. „Damit sich die Küken wohlfühlen verkleinern wir ihr großes Gehege. Dafür nehmen wir eine abgeschnittene Regentonne. Wir haben die Tonne so gestellt, dass es Schatten und Sonne gibt. Die Küken sind ganz müde und kuscheln sich in eine Ecke aneinander.“ Bereits im vergangenen Jahr haben die Geschwister aus Steinen beim Wettbewerb mitgemacht und gewonnen.

Einen zweiten Platz hat Olga Wilke (12) aus Steinen geholt. Unter der Fragestellung "Wie tot ist die Wiese" hat sie untersucht, ob sich in einem lokalen Fluss ein Jahr nach einer Verunreinigung wieder Lebewesen tummeln. Die Jury honoriert die exakten Beobachtungen und Dokumentationen in ihrem Tagebuch, das von Bildern und Diagrammen begleitet wird. Am Ende kommt sie zu dem positiven Befund: „Ich habe mein Forschungsziel erreicht: Die Wiese lebt! Ich konnte feststellen, dass er Fluss zur Zeit meiner Messungen nicht (mehr) tot ist.“

Gut 700 Kinder haben landesweit beim 24. Naturtagebuch-Landeswettbewerb 2016 der BUNDjugend mitgemacht. 70 Kinder haben in den Kategorien Einzel-, Gruppen- und Schulklassen-Wettbewerb -einen ersten Preis für das schönste Naturtagebuch entgegengenommen. 52 Kinder haben einen Preis für den zweiten Platz erhalten. Überreicht hat die Urkunden und Preise für die Erstplatzierten heute (11.02.)  Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg.

Wettbewerb: Wichtiger Beitrag für die Umweltbildung junger Menschen

Die studierte Biologin und Landes-Chefin des BUND Baden-Württemberg sagte über die ausgezeichneten Naturtagebücher: „Die Beobachtungen der Kinder aus der Natur sind beeindruckend. Die kreativen und fantasievollen Darstellungen machen die Naturtagebücher zu wirklichen Schätzen. Seit 24 Jahren leistet der Wettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg einen wichtigen Beitrag für die Umweltbildung junger Menschen in Sachen Artenvielfalt. Eine Pflanze, ein Tier oder einen Lebensraum zu beobachten, öffnet den Blick der jungen Menschen für die Natur und ihre Bedeutung. So werden die Kinder zu verantwortungsvollen Naturschützer*innen und Botschafter*innen für die Biodiversität.“

Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau, betonte ebenso die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Wettbewerbs: "Die Elektrizitätswerke Schönau unterstützen den Naturtagebuch-Wettbewerb, weil die großen Herausforderungen unserer Zeit es unabdingbar machen, dass sich Kinder schon früh mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit auseinandersetzen."

Die Tagebücher sind liebevoll verfasst und gestaltet. Ein Kind beschäftigte sich beispielsweise von Frühjahr bis Herbst regelmäßig mit einem Walnussbaum, hielt in Texten und Fotos fest, wie sich der Baum über die Jahreszeiten veränderte, presste seine Blätter und sammelte Moose und Wespennester, die es am Baum fand. Eine Gruppe von Kindern zog Entenküken auf, dokumentierte mit Bildern und Zeichnungen ihre Entwicklung und baute ihnen ein Gehege. Die ausgezeichneten Tagebücher waren bei der Preisverleihung in einer Ausstellung zu sehen.Raus in die Natur: Mit allen Sinnen beobachten und erfahren

Die Projektleiterin des Wettbewerbs bei der BUNDjugend, Ladi Oblak, über die Kreativität und das Engagement der Kinder: "Die Zeit von Kindern ist heute sehr stark verplant. Da wird es immer wichtiger, in die Natur zu gehen und sie mit allen Sinnen zu erfahren und zu beobachten. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es Kindern sehr gut tut, wenn sie sich auf die ruhigen, langsamen Abläufe in der Natur einlassen. Angesichts der verplanten Zeit von Kindern freuen wir uns sehr darüber, dass auch 2016 wieder so viele aktiv am Naturtagebuch teilgenommen haben."

Hintergrund:

Der Naturtagebuch-Wettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg begeistert seit 1993 Kinder von 8–12 Jahren für Natur und Naturschutz. Kinder, Kindergruppen und Schulklassen aus Baden-Württemberg sind jedes Jahr aufgerufen sich ein Tier, eine Pflanze oder ein Biotop auszusuchen und zu beobachten. Ihre Beobachtungen dokumentieren sie in ihrem Naturtagebuch. Das vierteljährlich erscheinende Manfred Mistkäfer Mitmach-Magazin ruft zum Wettbewerb auf und bietet Anregungen und Informationen nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern, Lehrer*innen und Gruppenleitungen. Der Wettbewerb wird seit 1993 maßgeblich durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg gefördert; auch 2016 mit 33.200 Euro.

Weitere Informationen:

www.naturtagebuch.de.

www.stiftung-naturschutz-bw.de

  • Kontakt für Rückfragen:

Ladi Oblak, Projektleiterin Naturtagebuch, 0711/619 70-26, ladi.oblak@bund.net

Angela Koch, Öffentlichkeits- und Pressearbeit, 0176/24043107 oder presse@naturtagebuch.de  

Die Fotos der Preisverleihung finden Sie hier:

https://wetransfer.com/downloads/caca21bdffed5717bd1b202c4035f80420170211203826/71f5be343deb58631aca342e5a5bd69220170211203826/0840d8

 

 

 

Herzlich willkommen beim BUND Hochrhein

Hier finden Sie die BUND Themen mit denen sich die Aktiven vom BUND Hochrhein beschäftigen (Wenn Sie auf den Link gehen, erfahren Sie mehr):

BUND Kindergruppen : Wo gibt es welche und wer ist Ansprechpartner?

Erlebnisprogramme : Hier geht es raus zu Führungen und Wanderungen in Natur und Landschaft. Jeden Sommer bieten wir ein Schwerpunktprogramm!

Biosphärengebiet Schwarzwald - der BUND unterstützt aktiv die Einrichtung!

Pumpspeicherwerk Atdorf  - Was meint der BUND Hochrhein dazu?

 

Weitere Schwerpunktthemen:

A 98 - Was macht der BUND zum Thema Verkehr und wie steht er zum Thema.

Regionalstrom Schwarzwald - Wie können Sie über den BUND Stromkunde werden

Kesslergrube in Grenzach - wie wird diese Giftmülldeponie saniert?

Wildbienen - Amphibien - Falter - wie schützt der BUND die Natur und deren Arten!

 

Der BUND für Sie:

Termine - Welche Veranstaltungen bietet der BUND und befreundete Organisationen.

BUND Gruppen im Landkreis Lörrach oder Waldshut - wo können Sie sich einbringen oder finden Sie kompetente Ansprechpartner vor Ort?

Freiwilliges Ökologisches Jahr - Wir bieten eine Stelle für engagierte Jugendliche um Einblick in die Arbeit eines Natur- und Umweltschutzverbands zu bekommen.

BUND Regionalgeschäftsstelle - wann können Sie uns erreichen.

Rheinfelden (Baden) vom Rhein aus

 Der BUND für Sie vor Ort

Der BUND ist hier am Hochrhein mit 18 Gruppen in den Orten  vertreten. Ausserdem sind noch BUND Jugend und Kindergruppen aktiv, die sich auf Mitmachende freuen.

Welche Aktionen und Projekte hier am Hochrhein laufen, sehen Sie auf diesen Seiten. Wenn Sie mitarbeiten wollen oder ihren lokalen Ansprechpartner beim BUND vor Ort suchen, sind Sie hier richtig.

Wir betreuen und pflegen schützenswerte Gebiete, und   versuchen seltene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Wir bieten Umweltbildung für alle Altersgruppen. Am Telefon und über BUND-Informationen beraten wir zu allen Umweltfragen. Schwerpunkte unseres kommunalen Engagements sind: Praktischer Natur- und Artenschutz, Betreuung von Schutzgebieten, Verhinderung von Eingriffen in Natur und Landschaft, Einfluss auf Flächenplanung und Stopp des Flächenverbrauchs, Energie, Klimaschutz und Verkehr.

 

 

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Du hast die Schule, das Studium oder die Ausbildung hinter dir? Und was jetzt?

Bei uns kannst du ein FÖJ machen und dabei neue Sachen entdecken und Interessen wecken.
Jeder zwischen 15 und 27 Jahren kann ein freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren- egal was für Noten man hat. Voraussetzung ist Interesse an ökologischen Themen und am Umweltschutz

Weitere Infos hier.

 

 

BUND Regionalstrom - Strom ohne Atomkraft!

Ökostrom aus der Region für die Region: Ab sofort können Verbraucher zum Regionalstrom Schwarzwald wechseln und damit die Produktion erneuerbarer Energien mit einem Cent pro Kilowattstunde am Hochrhein und im Schwarzwald fördern – ohne einen höheren Strompreis zu bezahlen. Darüber hinaus ermöglicht die neue Strommarke des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jedem Verbraucher den ganz persönlichen Ausstieg aus der Atom- und Kohlestromproduktion. 

Siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=DoJWbmjl6OU

Denn der Regionalstrom wird ausschließlich aus erneuerbaren Energien und Kraftwärmekopplungs-Anlagen gewonnen. Der Regionalstrom Schwarzwald ist bereits die fünfte regionale Strommarke, die der BUND in Baden-Württemberg anbietet. „Wir setzen Baden-Württemberg unter sauberen Strom. Auf diesem Weg leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende“, so BUND-Regionalgeschäftsführer Ulrich Faigle.
Weitere Informationen zum Regionalstrom Schwarzwald gibt es
hier im Internet oder in der

BUND-Hauptgeschäftsstelle: Mühlbachstr.2,
78315 Radolfzell,
Tel. 07732-15070,
Mail: bund.regionalstrom@bund.net.

 

 

Der BUND für Sie als Ansprechpartner

Wir erhöhen die Wirkung unserer Arbeit durch Bündnisse mit wichtigen gesellschaftlichen Gruppen. Vor allem die grenzüberschreitende Arbeit über den Rhein hinweg wird für uns immer wichtiger.

Wenn Sie toll finden was wir als BUND alles machen, dann lassen Sie uns das per E-Mail wissen: bund.hochrhein@bund.net. Oder noch besser: engagieren Sie sich in einer unserer zahlreichen Ortsgruppen oder spenden Sie uns an BUND Hochrhein, Bankkonto 21 48 33 03 bei der Volksbank Rhein-Wehra IBAN DE 49 6849 0000 0021 4833 03

Wir freuen uns, wenn Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen unter  bund.hochrhein@bund.net oder per Telefon unter 07623-62870. Wir sind für Sie da von Dienstag bis Donnerstag.



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